Das sind wir


"Auf den Hund gekommen"

Meine Frau Lydia und ich sind mit Hunden aufgewachsen. Hunde gehörten von Anfang an zu unserem Leben. Wir hielten unsere Hunde sowohl als "Familienhunde" als auch als Wachhunde. Jeder in einer Familie erfüllte halt seine Aufgaben. Und die Aufgabe unserer Hunde bestand darin, Schutz und Sicherheit zu bieten.

Meistens hielten wir größere Hunde, die Unbefugten und Fremden Respekt einflößten. Aber auch die Kleinsten waren gute Aufpasser. Wenn so ein kleiner "Fiffi" anfängt zu bellen, traut sich auch keiner mehr an diesen ran!



Die Familie wächst

Als Lydia und ich heirateten und kurz darauf unsere Zwillinge Jenny und Kerstin geboren wurden, konzentrierten wir uns allein auf unsere kleine Familie, so dass keine Zeit für einen Hund blieb.

Aber als unsere Töchter 7 Jahre alt waren, wünschten diese sich sooo sehr einen Hund - wie alle Kinder sich ein Haustier wünschen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und so kam Lisa zu uns.



Lisa - die Laute

Lisa war eine Mittelschnauzermischung - schwarz - struppig - und sehr laut. Halt ein Schnauzer! Die Kleine wurde sofort ein Teil unserer Familie und gar nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.

Lisa verstand sich mit allen Hunden unserer Bekannten solange sie die "Chefin" war. Den meisten Hunden - die alle größer waren als sie selbst (Dobermann, Schäferhund, Husky, etc.) - hat dies nicht all zu viel ausgemacht und sie haben Lisa als "Chefin" akzeptiert.

Mit den Jahren wurde Lisa immer grauer, aber sie war immer noch recht flink, pfiffig und LAUT. In der Nachbarschaft war sie durch Ihre piepsige Stimme sehr gut bekannt. - Sie war auch nicht zu überhören! - Hören? Hören und gehorchen gehörte nicht zu den Stärken von Lisa. Sie hatte immer ihren eigenen Kopf.

Aber ein Hund sollte ja nicht genug sein...



Ein neues "Familienmitglied"

Von meinem Arbeitskollegen und gutem Freund Bernd Grundmann, der Dobermannzüchter (Dobermannzwinger "von Kathago"), habe ich 1997 erfahren, dass seine Dobermannhündin Alessa vom Düsseltal bald Welpen bekommt. Da war mein Interesse schon geweckt. Aber Lydia hatte Zweifel. Immerhin war Lisa noch da. Lydia hatte Angst, dass sich Lisa und der neue Dobermann nicht vertragen würden, da Lisa die "Chefin" war und eventuell keinen anderen Hund in "ihrem Haus" dulden würde. Somit war das Thema vorerst auf Eis gelegt.

Am 22. August 1997 hat Alessa vom Düsseltal 13 Welpen geworfen. Natürlich haben Lydia und ich uns die Welpen ein paar Tage später angesehen.

Nach einigen Überlegungen haben wir uns dann entschieden, eines der Welpen mit nach Hause zu nehmen. So kam Biona zu uns...



Biona - die unser Leben auf den Kopf gestellt hat

Trotz anfänglicher Zweifel bezüglich Lisa und ihrem herrischen Verhalten, gab es keine Probleme mit den beiden Hunden. Lisa akzeptierte Biona sofort. Beide spielten zusammen in unserem Garten und teilten sich Napf und "Bett".

Die ersten Schritte zum Schutzdienst machte Biona spielerisch mit Lisa. In jeder freien Minute zerrten sie sich gegenseitig mit einer Socke oder einem Lappen quer durchs Wohnzimmer. Dies ging so lange gut, bis Lisa keine Chance mehr gegen Biona hatte und langsam die Lust verlor. Immerhin war Lisa mit ihren 10 Jahren nicht mehr die Jüngste... Lisa verstarb nach einem guten und langen Leben mit 15 Jahren.

Da Biona einen Überfluß an Power hatte - trotz stundenlanger Spaziergänge und Radtouren - entschloß ich mich, einem Hundesportverein beizutreten. So kam ich zum DVG - Scherlebeck - Langenbochum, DVG - Marl - Sickingmühle, DV Abt. Gütersloh und DV Abt. Kaunitz.

Nach ein paar Monaten stellte ich fest, dass Biona sehr viel Potential und Talent im Hundesport hat. Dadurch veränderte sich unser Leben von Grund auf.

Ich gab die meisten meiner Hobbies für diesen Sport auf, um Biona zu fördern. Zu diesen Hobbies zählten Squash, Kegeln, Motoradfahren, Fußball und einiges mehr.

Aber dafür wurden Biona und der Hundesport meine neue "große" Leidenschaft.

Dennoch ist eine große Liebe geblieben und die wird immer bleiben:

Schalke 04

Auf Kohle gebohren, um für Königsblau zu sterben.



















Der Weg zum Züchter

Biona erzielte viele Erfolge im Schutzhundsport und bei Ausstellungen, woraufhin mich einige Bekannte und Sportsfreunde fragten, ob ich mit Biona züchten möchte.

Daraufhin beschloß ich, die Zuchttauglichkeitsprüfung im Juni 2003 im DV-Kaunitz abzulegen. Biona hatte mit dieser Prüfung keine Schwierigkeiten und bestand mit Bravour. Kurz darauf beantragte ich den Dobermannzwinger "vom Neuland" und so sind wir Züchter geworden...

A-Wurf

Am 18. März 2004 hat Biona 4 Welpen zur Welt gebracht. Akhira, Ajana, Argus und Addi. Alle Welpen sind in guten Händen: Wir haben alle guten Kontakt zueinander - privat und beim Hundesport!

Aus diesem A-Wurf haben wir unser nächstes Familienmitglied aufgenommen - AKHIRA! Weiteres über Akhira könnt Ihr über den Link "Akhira" erfahren! Schaut doch mal nach!